Weihnachtsgruß 2025
Sehr verehrte Kundinnen und Kunden, liebwerte Geschäftspartner*innen
und Freundinnen und Freunde von Menne | Coaching,

auch 2025 war er plötzlich wieder da: der mit bunten Kugeln und Glitzerschmuck herausgeputzte Weihnachtsbaum – mitten im Wald, am Rande des noch jungen Birkenhains. Doch diesmal hatte sich noch ein zweiter dazugesellt, kein Mensch weiß, woher er kam …
Ja, wunderliche Dinge geschehen manchmal in den Wochen vor dem Christfest (da widerfahren sie vor allem den Kindern) und noch in den kalten Dezemberraunächten! Doch auch übers Jahr sind wir vor Überraschungen nicht gefeit, weil Kontingenz (etwas tritt ein, oder auch nicht) das alles bestimmende „Gestaltungsprinzip“ unseres Daseins ist, dem wir mit allerlei, doch meist vergeblicher Vorbereitung und Tricks zu begegnen suchen.
Und wenn es dann wieder einmal ganz anders kam, als wir dachten, planten oder hofften, dann kann bisweilen ein Coaching, dabei helfen, die Lebensereignisse mit jemandem zu sortieren, der „keine Aktien“ in unserem eigenen System hat und der (oder die) mit einem mal „auf die Leiter steigt“, um da oben, auf der Meta-Ebene, die Dinge mit Abstand zu betrachten und neu zu ordnen und zu deuten, so wie das kürzlich eine Kundin mit mir getan hat und in ihrem Testimonial für www.menne-coaching.de dazu schrieb:
„Mit Milde und Tapferkeit habe ich im Coaching gelernt, mein Leben neu zu betrachten, mit meinen Glaubenssätzen anders umzugehen und Geschehnisse – aber vor allem mich selbst – anzunehmen. Es gibt Momente im Leben, da braucht man ‚einen fremden Freund‘ … Denn es gibt Dinge, die wir selbst nicht sehen oder zulassen können [den vollständigen Text und andere aussagekräftige Kundenstimmen finden Sie > hier: https://www.menne-coaching.de/referenzen/, und meinen Beitrag im Kölner Stadt-Anzeiger über „Milde und Tapferkeit“, den ich meiner Klienten während des Coachings zur gelegentlichen Lektüre empfahl, lesen Sie > auf dieser Seite: https://menne-coaching.de/referenzen/veroeffentlichungen/.]
Der Coach als „fremder Freund“ – ein Bild, das mir gefällt und das schon einmal ähnlich verwendet wurde in einem anderen Kunden-Testimonial (… noch immer mache ich keine klassische Werbung, sondern setze auf eine ehrliche und informative Website, gezielte Präsenz in sozialen Medien und in professionellen Datenbanken, vor allem aber auf „Mundpropaganda“, sprich: persönliche Weiterempfehlung), und zwar von Daniel Albrecht, Geschäftsführer der editos GmbH, der schon über viele Jahre hin in größeren Abständen für ein „update“ zu mir in die Praxis kommt:
„Für mich ist Günter A. Menne wie ein alter Freund, mit dem ich mich alle zwei, drei Jahre auf den neuesten Stand bringe. Unsere ‚Freundschaft‘ hat selbstverständlich eine willkommene Schlagseite: Stets bin ich es, der im Gespräch nach Orientierung sucht. Und aller Vertrautheit zum Trotz ist da eben jene professionelle Distanz, die einen Coach zu dem macht, was ein Freund niemals sein kann: ein Spiegel, der mir ohne Affekt und Absorption zeigt, wer ich bin, wo ich stehe und wohin ich gehe. Die Reflexion ist immer wieder aufs Neue erhellend und anregend. Mit jeder Session entwickelt sich meine Perspektive weiter, mit jedem Gespräch wird das eigene Lebensbild klarer.“
Und manche Lebensbilder verändern sich, wenn da jemand, ob Mensch oder Tier, unvermittelt aus unserem Leben fällt oder ein anderer neu ins Bild tritt, so wie es unserer Familie im vergangenen Jahr geschah und Sie im ersten Foto oben sehen konnten, falls Sie dort (im Bildvordergrund) den schwarzen Hund entdeckt haben:

Nachdem wir unsere altersschwache Isolde – als Mops, wie man hier sieht auf dem Foto, ja weniger ein Hund als ein fantastisches Tierwesen – einschläfern lassen mussten, ließen wir, nach einem heftigen Trauerjahr, Camie, eine aus dem Nordschwarzwald stammende französische Wasserhündin (Barbet) in unser Heim und Herz, denn wie pflegte der unvergessene Heinz Rühmann doch einst zu sagen: „Man kann ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht.“
Dass ein Hund bisweilen auch einen Coach ersetzen kann, habe ich in dem folgend genannten Blog-Beitrag einmal (vermutlich geschäftsschädigend) ausgeführt: https://www.menne-coaching.de/2017/08/serie-coaching-tools-nr-3-coaching-durch-hunde/, und falls Sie den Text noch nicht kennen und im alten Jahr noch einmal herzhaft lachen oder vielleicht auch verstohlen ein Tränchen verdrücken wollen, dann sei Ihnen die Lektüre wärmstens empfohlen.

Was Isolde betrifft, so wird sie uns unvergessen bleiben – und gewiss auch einigen Klienten, von denen nicht wenige schon bei der Begrüßung an der Haustüre fragten: „Kann Isolde mit ins Coaching?!“ Meistens hatte sie Zeit dafür, und allem Anschein nach entwickelt sich Camie, links (noch als Welpe) im Bild, wenn auch kein Mops, doch zu einer würdigen Nachfolgerin Isoldens …
Was gab es in 2025 sonst Neues bei mir?
Erstmals wurde mein zweitägiges Seminar „Emotionale Intelligenz“, welches ich regelmäßig für Mitarbeitende im Landschaftsverband Rheinland (LVR) in Köln und in der Forensisch-Psychiatrischen Klinik des LVR in Bedburg-Hau halte, von der Bundesärztekammer zertifiziert: teilnehmende Ärztinnen und Ärzte erhalten dort die begehrten Fortbildungspunkte. Die Seminare werden im Nachgang stets von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern bewertet, nur einmal sorgte ein mitgeführter und noch nicht ganz „fertiger“ junger Blindenhund einer Teilnehmerin (das Thema „Hunde“ zieht sich hier durch, merke ich gerade beim Schreiben …) für einige „bellende“ Turbulenzen und gegen Ende dann auch gehörige Konzentrationsprobleme bei mir, die mir aber großzügig verziehen wurden – hier ein paar O-Töne:
„Das Seminar hat meine Erwartungen eher übertroffen. … Ein sehr wertvolles und auch wertschätzendes Seminar, das ich nur jedem empfehlen kann, mit einem tollen Coach, der es besser nicht hätte übermitteln können. … Der Dozent war sehr gut. … Es war das beste Seminar seit langer Zeit. … Herr Menne ist ein sehr kompetenter Moderator, den ich uneingeschränkt weiterempfehlen möchte. … Die beiden Tage waren unglaublich informativ, spannend und ebenso lehrreich. … In einer angenehmen Atmosphäre konnte ich neue Impulse und Erkenntnisse für meinen Arbeitsbereich mitnehmen.“
Apropos Mediziner: es war spannend für mich, erstmals auch einen Psychiater (mit eigener größerer Praxis) als Kunden zu haben, der bei mir naturgemäß zwar nicht auf der Couch lag, doch – nach eigenem Bekunden mit seiner Referenz zur Veröffentlichung – ganz erheblich von unserer gemeinsamen Arbeit profitierte, was ich als eine Art „Ritterschlag“ empfand, denn ich weiß natürlich um das „Scharlatanerie-Problem“ in der Coaching-Branche – was für obskure Angebote windiger „Experten“ firmieren nicht alles unter „Coaching“ – und deshalb auch um die verbreitete Skepsis, zumal unter Psychologen und Psychiatern, gegenüber dem ungeschützten Berufsstand „Coach“, sofern kein renommierter Verband wie der Deutsche Bundesverband Coaching (DBVC) dadurch für seine Mitglieder bürgt, dass er viel von ihnen verlangt (siehe: https://www.dbvc.de/coach-werden/dbvc-kompendium). So freute ich mich sehr, von Herrn Dr. med. R. die folgenden Zeilen zu lesen:
„Das Tempo, in dem die Änderungen erreicht wurden, und vor allem die damit einhergehende Entlastung oder auch die gespürte angenehme Veränderung vor allem für Bezugspersonen in meinem direkten beruflichen Umfeld, sind für mich überraschend. Damit habe ich doch nicht gerechnet … In der Summe bin ich guter Hoffnung, dass ich derzeit und in den nächsten Monaten über die angemessenen Werkzeuge verfüge. Ich danke Ihnen sehr für Ihre empathische und professionelle Arbeit und Ihre wohl gesonnene und freundliche Art.“
Mittlerweile bin ich, bald 67 Jahre alt, zum zweiten Mal „als Großvater zertifiziert“. Die mit dem unweigerlichen Eintritt ins offizielle Rentenalter für mich einhergehende berufsverbandliche Umstufung in den Status „Senior Coach DBVC i.R.“ habe ich nicht persönlich genommen, denn als leistungslustiger Babyboomer denke ich noch lange nicht ans freiberufliche Aufhören, sondern hoffe, Ihnen und noch vielen Kundinnen und Klienten als Coach und Moderator zur Seite stehen zu dürfen.
So wie kürzlich den Führungskräften der Friedenstein Stiftung in Gotha, mit denen ich in einem Workshop auf dem schönen Schloss Buchenau (https://schloss-buchenau.de – schauen Sie doch mal dort rein, wenn Sie gerade in der Nähe sind, und dann essen Sie ein paar Kilometer weiter im Restaurant https://goldener-stern-soisdorf.de/ unbedingt „Lenis Markklößchensuppe: ein Gedicht sage ich Ihnen …) deren Führungs- und Kommunikationsleitlinien über zwei Tage nachschärfen durfte:
„Herr Menne hat unseren zweitägigen Workshop für Führungskräfte zum Thema Kommunikation und Führung zu einem intensiven und inspirierenden Erlebnis gemacht. Seine authentische Art ließ uns unmittelbar fühlen und erleben, was er vermitteln wollte. Besonders beeindruckend war die individuelle Bearbeitung des Themas und sein sensibles Eingehen auf unsere nicht homogene Gruppe. Mit einer systemischen Herangehensweise führte er uns tief in unsere Leitfäden hinein und schuf eine wertschätzende Arbeitsatmosphäre, die von wunderschönen, handgestalteten Flipcharts begleitet wurde. Herr Menne weiß, wovon er spricht – und lebt es vor. Die Tage waren intensiv, anregend und voller Impulse für neue Herangehensweisen und Selbstreflexion. Er hat Neugier und Motivation auf mehr geweckt und unsere Eigeninitiative nachhaltig gestärkt. Ein Workshop, der nachwirkt und inspiriert.
Auch in diesem Workshop gab es übrigens einen Hund (den einer Teilnehmerin), der immer mal wieder mit kleinen „Einlagen“ die ohnehin schon herzliche Atmosphäre aufzulockern verstand. Nach der ansonsten auch rundum positiven Erfahrung habe ich mich entschlossen, 2026 ein Seminar zu den eng verknüpften Themen „Kommunikation & Führung“ anzubieten:
- Führung als verbindende Gestaltungsaufgabe,
- Systemische Lösungsschlüssel, nicht nur für kommunikative Konfliktfälle,
- Die Führungskraft als Coach – ja, geht denn das?!
- Die vier Dimensionen guten Entscheidens,
- die Transformationsformel „Haltung > Wirkung > Führung“ –
das werden nur einige Überschriften der geplanten Inhalte sein. Mal schauen, ob ich Camie darin vielleicht die Rolle eines tierischen „Feelgood-Co-Coachs“ zuweisen werde, aber noch ist sie ja in der Ausbildung …
Ob nun mit Hund oder ohne, ich wünsche Ihnen – mit großem Dank für die gute Zusammenarbeit im zurückliegenden Jahr oder in der noch weiter zurückliegenden Vergangenheit – und euch ein erfüllendes Jahr 2026. Und falls ich etwas zur Klärung oder zum Gelingen Ihrer Vorhaben beitragen kann, lassen Sie es mich gerne wissen!
Mit allen guten Wünschen auch für ein stimmungsvolles Weihnachtsfest und einen optimistischen Jahresübergang,
sehr herzlich
Günter A. Menne – und Camie

Günter A. Menne M.A. | Zertifizierter Senior Coach im Deutschen Bundesverband Coaching e.V. 