Neues Fachbuch: „Gutes Coaching“ – was zählt?

In meinem aktuellen Fachbuch „Gutes Coaching“, das am 4. März 2019 im GABAL Verlag erschienen und überall im Buchhandel erhältlich ist, erläutere ich Ihnen detailliert, was gutes Business-Coaching ausmacht und nach welchen Kriterien Sie das richtige Coaching und den/die passende/n Coach wählen. Den 96 Seiten starken Kompakt-Reader können Sie zum Preis von EUR 8,90.- gleich hier bestellen, wenn Sie > diesem Link folgen.

Blicken Sie gleich hier schon einmal in das Inhaltsverzeichnis:

Leseprobe gefällig? Gerne, bitte sehr!

  1. Methoden-Check: Was wirkt wie?

Jedem Coaching – egal ob sich Coach und Klient persönlich begegnen und oder im virtuellen Raum verabreden – liegt ein Arbeitsprinzip zugrunde, das sich mit vier Worten beschrieben lässt: öffnen, klären, anregen, lösen. Als Metamethode bereitet das vertrauensbildende Gespräch den Boden – und kultiviert ihn, auch für den Einsatz passgenauer Tools im weiteren Prozess. Bei der Auswahl seiner Werkzeuge lässt sich der kundige Coach dabei von sogenannten Wirkfaktoren leiten (vgl. Theresa Wechsler in Rauen, 2018, S. 11ff.). Wenn es da etwa um den Transfer der Lösung für ein Problem mit dem Team geht, spielt der Wirkfaktor Umsetzungsunterstützung meist eine große Rolle. Hier kann der Coachee jene Personen imaginativ befragen, welche die Veränderungen, die er als Führungskraft demnächst einführen will, vielleicht fördern oder hemmen könnten. Dazu setzt er sich einfach mal nacheinander auf deren Stühle – und lässt sie selbst sprechen … Schauen wir uns an, wie das funktioniert!

4.1.  Richtig fragen: zirkulär, ausnahmsweise, wundervoll

Folgend stelle ich Ihnen klassische Fragetechniken vor – unspektakulär, meinen Sie? Auf den ersten Blick mag Ihnen das Fragen als „scheinbar harmlose Methode“ (von Schlippe, Schweitzer, 2010, S. 40) vorkommen. Doch handelt es sich bei (den richtigen) Fragen um hochwirksame Interventionen! Denn es ist praktisch „unmöglich, Fragen zu stellen, ohne damit zugleich bei den befragten Personen eigene Ideen anzustoßen“ (ebd.).

Zirkuläres Befragen

Sie stehen vor der schwierigen Entscheidung über einen Jobwechsel: Die neue Firma hat ihren Sitz in Hamburg – Sie wohnen in Ulm. Oder Sie sind unsicher, ob die von Ihnen geplante Neuerung im Team auf Widerstände stoßen wird. Wie wäre es, wenn Sie die Beteiligten einfach mal fragen könnten, was sie zur Sache zu sagen haben? Diese Möglichkeit eröffnet Ihnen die Methode des „Zirkulären Befragens“ der Betroffenen, und zwar ohne dass diese anwesend sein und Sie die Katze schon aus dem Sack lassen müssen! Um dieses Kunststück zu vollbringen, stellt Ihr Coach Ihnen die Frage, was Kollege Meier wohl zu der geplanten Umstrukturierung zu sagen hat (diese dyadische Frage bringt Sie und Herrn Meier in einen inneren Dialog). „Und was, denken Sie, würde Frau Müller zu Herrn Meier über die Sache sagen …“ (Mit dieser triadischen Frage gleichen Sie Ihren Blick auf Ihr Vorhaben mit der Sicht zweier weiterer Personen ab). Ihr Coach setzt nach: „Was meinen Sie, von wem könnten im Team die meisten Vorbehalte eingebracht werden?“ (Mit dieser klassifizierenden Frage klären sich Prioritäten.) „Was macht Herr Schmidt, wenn sich sein Zuständigkeitsbereich ändert?“ (Diese Frage zielt auf Folgen Ihres Vorhabens ab.) „Warum, glauben Sie, ist Frau Meier noch skeptisch?“, will Ihr Coach wissen (und regt Sie damit an, nach einer Erklärung aus dritter Sicht zu fragen). „Wer außer Ihnen sieht die Sache so wie Sie?“ (Mit dieser Frage nach Zustimmung identifizieren Sie mögliche Partner.)

Der systemische Kniff: Perspektivwechsel        
Mit dieser Methode erfassen Sie das Problem in seinem Kontext – und nehmen unterschiedliche Perspektiven ein: Das ist sozusagen der systemische Kniff. Der ermöglicht Ihnen eine multiperspektivische Zusammenschau vieler Aspekte. Dabei klären sich auch eigene (noch unbewusste) Vorstellungen sowie Haltungen und Meinungen im Beziehungsgefüge, zum Beispiel am Arbeitsplatz. Auf diese Weise gewinnen Sie ein Mehr an Informationen und können Chancen und Risiken Ihrer Entscheidung oder Ihres Vorhabens klarer einschätzen. Vor allem aber kommen Sie auf Ideen, wie Sie die Sache am besten anpacken.

Nach meiner Erfahrung lässt sich der ohnehin erstaunliche Effekt des Zirkulären Befragens noch einmal steigern, wenn Sie bei der Durchführung der Methode den Platz wechseln und sich konkret auf einen zweiten Stuhl setzen – nämlich den Stuhl von Herrn Meier (und danach auf den von Frau Müller usw.) – und sich in der „Ich-Form“ aus deren Blickwinkel zur Sache äußern. Ich garantiere Ihnen, dass dabei auch der Spaß nicht zu kurz kommt, womit ganz nebenbei ein weiteres Qualitätsmerkmal guten Coachings benannt ist: eine feine Prise Humor.

Soweit ein kleiner Einblick darin, das „Gutes Coaching“ ausmacht!

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Herzlich, Ihr

Günter A. Menne



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Günter A. Menne M.A. | Zertifizierter Senior Coach im Deutschen Bundesverband Coaching e.V.