Wer glaubt etwas zu sein, hat aufgehört etwas zu werden

Sokrates (470 – 399 v. Chr.)

Profil | Fundamente

Ein seriöser Coach muss Einblick in seine Theorien geben und sie erklären können.

Als Geisteswissenschaftler stehe ich in einer humanistischen Bildungs- und Beratertradition. Ich mache Erkenntnisse und Methoden der Philosophie und der Kommunikationswissenschaft, Soziologie, Psychologie und der Kunstwissenschaft in meinen Coachings fruchtbar.

„Dem Seemann, der seinen Hafen nicht kennt, weht kein Wind günstig.“ (Seneca)

Menschenbild
Mein Arbeitskonzept gründet auf dem Menschenbild der Humanistischen Psychologie und der Systemtheorie – hier auf nur drei Kernpunkte verdichtet:

  • Wir besitzen alle die Fähigkeit zur „Selbst-Aktualisierung“ (Carl Rogers, 1902 – 1987) und der eigenständigen Problemlösung. Wir sind in jedem Moment frei, neu zu wählen – und nicht etwa determiniert durch Erfahrungen und Glaubenssätze.
  • Jede Intervention von außen versteht sich als ein Impuls, den Sie aufgreifen oder auch nicht: Als Klient/in werden Sie angeregt, eigene stimmige Lösungen zu entwickeln.
  • Mensch und Kontext werden in der systemischen Beratung stets zueinander in Beziehung gesetzt. Problemstellungen werden aus dieser aus dieser Perspektive analysiert und bearbeitet.

Grundhaltung
Meine Haltung, mein Denkansatz und mein Handlungsanspruch in einem Satz: Ich begleite Sie als Coach in einem emanzipatorischen Prozess – Erkenntnis fördernd, Ressourcen hebend, kontext-sensibel, lösungsorientiert. Das heißt: Den Missbrauch von Coaching als angewandte „Kultur-Technik“, Menschen durch Fremd- oder (Anleitung zur) Selbst-Optimierung nur in heillose Anpassungsprozesse der Maximierung und Beschleunigung zu treiben, lehne ich ab.

Arbeits-Ethos
Als Mitglied im Deutschen Bundesverband Coaching (DBVC) bin ich seinen „Ethik-Richtlinien“ verpflichtet, wie sie im > Coaching-Kompendium für jeden DBVC-Coach verbindlich geltend formuliert sind:

  • Ich bin arbeite vertraulich mit Ihnen. Bei Dreieckskontrakten lehne ich manipulative oder verdeckte Aufträge ab: Coaching geschieht immer freiwillig.
  • DBVC-Mitglieder dürfen keiner Sekte angehören.
  • Ich fördere als Coach einen verantwortungsvollen Umgang mit Macht. Ich achte die Würde der Person und Ihr Schutzbedürfnis als Klientin und Klient. Ich wahre Diskretion und handele problembezogen konstruktiv.
  • Ich reflektiere die Grenzen meiner Person und der eigenen fachlichen Kompetenz (vgl. Kompendium mit den Professions-Standards des DBVC, 3. erweiterte Auflage, April 2010).

Günter A. Menne M.A. | Zertifizierter Senior Coach im Deutschen Bundesverband Coaching e.V.